Weiterbildungsangebot und Workshops

Für Therapeuten und Berater

Neben meiner Lehrtätigkeit an Instituten gebe ich auch online und in Dresden regelmäßig Workshops und Fortbildungen für sexualtherapeutisch oder -beratend arbeitende Menschen im Schwerpunktbereich „Alternative Sexualität/BDSM/Fetische in der Sexualtherapie“. Doch auch in anderen therapeutischen Kontexten spielt Sexualität (und oft auch sexuelle Randbereiche) eine große, oft unterschätzte Rolle. Wenn Sie also (unabhängig vom Kontext) therapeutisch arbeiten und sich mehr praxisorientiertes Wissen über diese Bereiche aneignen möchten, dann melden Sie sich gern. 

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April 2026
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Online Praxisabend
48,00 Euro
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Online Reihe „Alternative Vorlieben: Potential und Risiko“
55,00 Euro
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Online Reihe „Alternative Vorlieben: Potential und Risiko“

Die Reihe „Alternative Sexuelle Vorlieben“ startet 2026 in den vierten Durchgang. An jedem Abend wird es um eine sexuelle Neigung gehen. Zudem wird pro Abend ein Gast eingeladen sein (häufig ein ehemaliger Klient von mir), der diese Neigung selbst hat und über Erfahrungen sowie die Sexualtherapie spricht und Fragen beantwortet.

Die Abende sind wie folgt aufgebaut: 

  • 18.00 – 19 Uhr: Vortrag Theorie
  • 19 – 19.15 Uhr: Erfahrungsbericht des Gasts 
  • 19.15 – 19.30 Uhr: Möglichkeit für Austausch und Fragen an mich und den Gast 
  • 19.30 – 19.45 Uhr: Pause 
  • 19.45 – 20.30 Uhr: Praxistransfer (Ideen und Interventionen für die Arbeit in der Praxis/ Fallbeispiel)


Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Wochentagen, immer onlin
e von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr statt, die Teilnahmegebühr liegt bei 55€ pro Abend. Die Reihe ist im Ganzen oder zu einzelnen Teilen buchbar.

Bei einer verbindlichen Anmeldung für alle Teile und einmaliger Überweisung, gilt eine TN-Gebühr von 390€ (statt 440€) inkl. MwSt.

Termine und Themen des 4. Durchgangs in 2026 

  1. Fetisch – Der erotische Reiz am unbelebten Objekt (27.01.26)
  2. Findom – Der erotische Reiz am Geld (17.02.26)
  3. Demütigung – Der erotische Reiz der Scham (12.03.26)
  4. Cuckold – Der erotische Reiz der Eifersucht (28.04.26)
  5. Keuschhaltung – Der erotische Reiz am Verzicht (18.05.26)
  6. AB/DL & Windelfetischismus – Der (erotische?) Reiz an der Windel (18.06.26)
  7. Rape Play & Gangbang – Der erotische Reiz der Gewaltfantasie & Gruppenerfahrung (13.10.26)
  8. 24/7-Konzepte – Der (erotische?) Reiz an der Verantwortungsabgabe (10.11.26)

Workshops

Praxisabende 2026

Akkordeon Inhalt

Du hast einen Fall im Bereich BDSM/Fetisch und weißt nicht weiter? Ein Klient verwendet Begriffe, mit denen du nichts anfangen kannst? Deine neue Klientin hat eine Vorliebe, die du einfach nicht verstehst oder du brauchst konkrete Interventionen? Du möchtest deine Reaktion reflektieren? Du brauchst Ideen für den weiteren Prozess oder möchtest dich austauschen?

Dann bist du beim Praxisabend genau richtig!

Konkreter Inhalt:

  • Fallbesprechung zum Schwerpunktbereich “BDSM & Fetisch”
  • Ideen, Unterstützung und Interventionen zu euren Fällen
  • Klärung offener Fragen
  • + Beispielfälle aus meiner Praxis mit Leidfaden
 
 

Wenn du einen eigenen Fall einbringen möchtest, gib einfach vorher kurz Bescheid – dann kann ich den Abend gut organisieren. Oder du profitierst von den Fällen der anderen. Im Fokus stehen eure Fälle – als Lückenfüller kann ich bei Bedarf auch immer einen aktuellen Fall aus meiner Praxis Schritt für Schritt vorstellen – damit ihr in jedem Fall mit konkreten Ideen für die eigene Arbeit nach Hause geht.

An diesem Abend ist Raum für Austausch, Vertiefung und ganz viele konkrete Nachfragen zum Thema, den Inhalten meiner Fortbildungen und eurer eigenen Arbeit in diesem Bereich.

Daten 2026:

11.02. | 21.04. | 25.06. | 23.09. | 12.11.

18 – 20 Uhr | online | 48€ inkl. Mwst.

Macht in Paarbeziehungen

Akkordeon Inhalt

Macht ist überall gegenwärtig: Jeder von uns hat in gewissen Bereichen mehr oder weniger Macht. Und Macht selbst ist auch nicht gut oder schlecht, die Frage ist eher: Wie wird sie genutzt? Auch in der Arbeit mit Paaren ist Macht kein Randthema – sie ist Beziehungsstruktur. Wer entscheidet, wer spricht, wer sich anpasst, wer bestimmt: Beziehung wird von Machtdynamiken geformt, die in den meisten Fällen nie direkt angesprochen, geschweige denn bewusst ausgehandelt werden. Für Fachpersonen, die mit Paaren arbeiten, ist das Erkennen und Begleiten dieser Strukturen eine der zentralen – und oft unterschätzten – Kompetenzen. 

Dieser Vertiefungsworkshop vermittelt ein differenziertes Modell zur Analyse von Machtdynamiken in Beziehungen, ein visuelles Diagnostikinstrument für die direkte Arbeit mit Paaren sowie konkrete Interventionsansätze für die Praxis.

 

Konkreter Inhalt:

 

  • Macht als psychologisches Konzept: Definitionen, Formen, Quellen 
  • Die vier Kategorien von Macht in Beziehungen sowie die 12 Dimensionen im Detail
  • Die Beziehungs-Machtlandkarte: ein visuelles Diagnostik- und Explorationstool für die Paararbeit 
  • Fragelisten für alle zwölf Dimensionen 
  • implizite Sprache über Macht lesen, einordnen und therapeutisch nutzen 
  • Unterscheidung: bewusst gewählte Asymmetrie vs. problematische Machtstrukturen 
  • Warnsignale erkennen und ansprechen 
  • Reflexion der eigenen Haltung zu Macht in der therapeutischen Arbeit
 
 

 Hinweise für Teilnehmer des Workshops „Psychologie des erotischen Machtgefälles“:

Beide Workshops decken sich nur sehr geringfügig und ausschließlich zu Beginn (Definition von Macht, Quellen, usw.). Ansonsten fokussiert sich dieser Workshop auf allgemeine Machtstrukturen in Beziehungen, während „Psychologie des erotischen Machtgefälles“ mit Macht in Zusammenhang mit Erotik/ Sexualität/ BDSM arbeitet.

 

 

Methode 

Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Kleingruppenarbeit in Breakout-Rooms, Fallarbeit, Selbstreflexion

 

Ort & Zeit 

Samstag, 13. Juni 2026 | 10:00–15:30 Uhr

 

Voraussetzungen 

Tätigkeit im psychosozialen Bereich; Grundkenntnisse in Beratung oder Therapie sowie der Arbeit mit Paaren

 

Kosten 

195€ inkl. 19 % MwSt.

Samstag 13.06.2026 | 10.00 Uhr – 15.30 Uhr | 195,– Euro | online

Arbeit mit sexuellen Fantasien in der Praxis

Akkordeon Inhalt

Sexuelle Fantasien reichen von romantischen Begegnungen mit dem Partner, über konkrete Sexualpraktiken, Gruppensex und Fetischen, bis hin zu Gewaltfantasien und komplexen Szenen, die sich nicht selten im ethischen Graubereich bewegen. 

Das Abfragen dieser Fantasien, der im Grunde intimsten Gedanken, die ein Mensch haben kann, ist selbst für Fachpersonen in Sexualtherapie und -beratung oft immer noch eine Herausforderung. Und selbst wenn eine Fantasie erzählt wird, ist die Arbeit damit ein komplexer Prozess, für den es unterschiedliche Ansätze gibt.

Was sind also die häufigsten sexuellen Fantasien? Was ist der Unterschied zwischen Fantasie und Wunsch und was ist in diesem Zusammenhang die „Arbeit mit der roten Linie“? Welche Konzepte und Ansätze gibt es für diese Arbeit? Wie entstehen, entwickeln und zeigen sich die Fantasien von Männern und Frauen, wo liegen hier häufig zentrale Unterschiede – und weshalb kann das Verständnis für neurowissenschaftliche und psychologische Hintergründe hier von großem Gewinn für die Arbeit in der Praxis sein? 

Konkreter Inhalt:

  • Zahlen und Forschung zu Inhalten und Häufigkeit sexueller Fantasien 
  • erotische Fantasien von Männern und Frauen: Hintergründe und Erklärungsansätze zu den Unterschieden in Art und Entwicklung 
  • Unterschied zwischen emotionsorientierten und handlungsorientierten Ansätzen 
  • unterschiedliche Konzepte für die Arbeit mit sexuellen Fantasien (systemische Ansätze, Core Erotic Theme nach Jack Morin, Arbeit mit der roten Linie, u.a.) 
  • Grundlagen-Verständnis für Symbolik und Konzepte erotischer Fantasien 
 

Ort & Datum:
Online
12.09.2026 | 10:00–16:30 Uhr

Kosten:
195 € inkl. 19 % MwSt.

Samstag 12.09.2026 | 10.00 Uhr – 16.30 Uhr | 195,- Euro | online

Psychologie des erotischen Machtgefälles

Akkordeon Inhalt

Das erotische Machtgefälle – ob in Form von Dominanz und Unterwerfung, Rollenspielen oder langfristigen Beziehungsdynamiken – fasziniert viele Menschen und ist in der Sexualität inzwischen weit verbreitet. Für manche ist es ein fantasievolles Spiel, für andere ein zentraler Teil ihrer sexuellen Identität. 

Samstag (10:00–17:00 Uhr) – Theorie

  • Theorie und Aufklärung über das erotische Machtgefälle
  • Begriffsklärung und Differenzierung
  • Psychologische & Physiologische Grundlagen: Anziehungskraft, Reiz, Fantasie & Rollenbilder
  • Unterschiedliche psychologische Erklärungsansätze und ihr Nutzen für die Selbstreflexion
  • Erscheinungsformen und Ausprägungen
  • Abgrenzung zu Gewalt, Missbrauch und ungewollten Dynamiken
  • Einführung in sichere Gestaltung: Basiswissen Kommunikation, Einvernehmlichkeit, Grenzen, Hilfe beim eigenen Rollenverständnis
 

Sonntag (10:00–15:30 Uhr) – Hoher Praxisbezug

  • Vertiefung: Arbeit mit Klienten, die das erotische Machtgefälle erkunden oder leben wollen
  • Unterstützung und Begleitung beim Einstieg: Setting, Kommunikation, Sicherheitskonzepte
  • Methoden & konkrete Interventionen für Einzelpersonen und Paare, um individuelle Fantasien in gelebte Praxis zu überführen
  • Erkennen und Ansprechen riskanter Dynamiken
  • Fallarbeit aus der Praxis
  • Begleitung bei unterschiedlichen Ausgangspunkten und Neigungsunterschieden in Paaren

Hinweis: Es werden Grundkenntnisse der beraterischen oder therapeutischen Arbeit vorausgesetzt; die Inhalte sind an ein Fachpublikum angepasst und weisen einen hohen Praxisbezug auf.

Methode
Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Fallbeispiele, Selbstreflexion, punktuelle Kleingruppenarbeit

Ort & Zeit
Online

Datum:  19. & 20.09.2026

Sa 10:00–17:00 Uhr 
So 10:00–15:30 Uhr

Voraussetzungen zur Teilnahme
Tätigkeit im psychosozialen Bereich, Grundkenntnisse in Sexualtherapie/Beratung

Kosten
290 € inkl. 19 % MwSt.

19. & 20.09.2026 | Samstag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sonntag: 10.00 Uhr  – 15.30 Uhr | 290,– Euro | online

Ich mag etwas, was du nicht magst: Umgang mit Diskrepanz erotischer Neigungen bei Paaren

Akkordeon Inhalt

Erotische Neigungen sind im Idealfall in einer Partnerschaft einigermaßen deckungsgleich, oder haben immerhin große Schnittflächen. Allerdings sind sexuelle Vorlieben gerade im alternativen BDSM/Fetisch/Kink Bereich häufig breit gefächert, nicht selten sehr spezifisch und damit oft nicht oder nur schwer kompatibel mit denen des Partners.

Was sind überhaupt die häufigsten Vorlieben und Fantasien, die vom Gegenüber nicht geteilt werden? Welche Rolle spielt die unterschiedliche Entwicklung erotischer Vorlieben bei Männern und Frauen bei diesem Thema? Wie kann ich Paaren dabei helfen, mit unterschiedlichen erotischen Vorlieben umzugehen? Kann man überhaupt neue Vorlieben entwickeln oder auf eigene verzichten? Wie können Paare gelingend darüber sprechen und welche Wege kann ich ihnen als Berater/ Therapeut/in anbieten?

Samstag 03.10.2026 | 10.00 Uhr –  14.00 Uhr | 145,– Euro | online

Offene Beziehungen: Prozesse verstehen und begleiten

Akkordeon Inhalt

Monogamie wird von immer mehr Menschen hinterfragt. Während sie für einige weiterhin ein stabiles und sinnstiftendes Beziehungskonzept darstellt, öffnen sich andere für alternative Beziehungsformen. Diese Entwicklungen stellen Fachpersonen vor neue Fragen: Wie lassen sich diese Konzepte differenziert verstehen und vermitteln? Wie kann ein individueller, tragfähiger Prozess für Paare gestaltet werden? Und wie gelingt es, typische Dynamiken wie Eifersucht, Unsicherheit oder unterschiedliche Bedürfnisse professionell zu begleiten?

 

 

Samstag (10:00–17:00 Uhr) – Theorie und Prozessverständnis

  • Grundlagen nicht-monogamer Beziehungskonzepte
  • Begriffsklärung und Differenzierung
  • Psychologische Grundlagen
  • Motivationsprüfung
  • Der „Idealprozess“: Die 7 Säulen
  • Modelle von Grenzen, Vereinbarungen und Konsens
  • Abgrenzung zu dysfunktionalen Dynamiken (z. B. Vermeidung, Machtungleichgewicht, Externalisierung von Konflikten) 
 

 

Sonntag (10:00–15:30 Uhr) – Herausforderungen und typische Anliegen (Praxisvertiefung)

  • Typische Herausforderungen in nicht-monogamen Settings (Eifersucht differenziert verstehen (kognitiv, emotional, relational), Emotionsregulation und Selbstverantwortung, Umgang mit Unsicherheit, Vergleichsdynamiken und Verlustängsten, Unterschiedliche Bedürfnisse und Asymmetrien
  • Grenzen, Grenzverletzungen und Reparaturprozesse
  • Therapeutische und beraterische Interventionen
  • Umgang mit Krisen, Regelbrüchen und Vertrauensverlust
  • Arbeit mit unterschiedlichen Ausgangslagen (z. B. einseitiger Öffnungswunsch, Konflikteskalation, Identitätsfragen)
  • Fallarbeit aus der Praxis

 

 

Hinweis: Es werden Grundkenntnisse der beraterischen oder therapeutischen Arbeit vorausgesetzt; die Inhalte sind an ein Fachpublikum angepasst und weisen einen hohen Praxisbezug auf.


Methode
Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Fallbeispiele, Selbstreflexion, punktuelle Kleingruppenarbeit

 

Ort & Zeit
Online

Datum:  24. & 25.10.2026

Sa 10:00–17:00 Uhr 
So 10:00–15:30 Uhr

Voraussetzungen zur Teilnahme
Tätigkeit im psychosozialen Bereich, Grundkenntnisse in Sexualtherapie/Beratung

Kosten
290 € inkl. 19 % MwSt.

24. & 25.10.2026 | Samstag: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sonntag: 10.00 Uhr – 15.30 Uhr | 290,– Euro | online

BDSM in der (Sexual)Therapie – Einstieg in die Arbeit mit Klienten mit BDSM-Neigungen und Fetischen

Akkordeon Inhalt

Alternative Konzepte von Sexualität sind dabei, in hoher Zahl die konventionellen und bekannten abzulösen. Immer mehr Menschen interessieren sich offen für BDSM, Tantra oder offene Beziehungskonzepte. Auch und gerade BDSM ist inzwischen in der breiten Gesellschaft bekannt und angekommen. Vorlieben in diesem Bereich und Fetische gelten (auch laut ICD) nicht mehr als Perversion und auch die Forschung beschäftigt sich mit dem Gebiet. In der sexualtherapeutischen und -beratenden Praxis jedoch begegnen uns nicht selten Menschen, die unter ihren Vorlieben leiden. 

Was gehört also alles zu alternativer Sexualität? Wo grenzen sich die einzelnen Bereiche voneinander ab? 

Was bedeutet BDSM konkret und welche Konzepte sind wie verbreitet? Was sind die häufigsten Anliegen in der Praxis? Wie helfe ich Paaren bei vermeintlich unvereinbaren Neigungen? Was ist eine Paraphilie? Wo liegt die Grenze zwischen BDSM und Missbrauch? Wie kann ich mit einem ausschließlichen Fetisch arbeiten? Wie kläre ich wertneutral über Risiken auf und helfe Klient/innen, neutral, im besten Fall lustvoll mit einem Thema umzugehen? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Fortbildung. 

Inhalte

  • Alternative Sexualität: Differenzierung und Begriffsklärung 
  • BDSM: Begriffsklärung, Grundlagen und Konzepte 
  • Sexuelle Fantasien und Diskrepanz erotischer Vorlieben in Paarbeziehungen
  • Praxisanliegen, Sprache und therapeutische Haltung 
  • Zahlen und Forschung 
  • Praxisinterventionen 


Methode

Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Fallbeispiele, Selbstreflexion, Übungen in Kleingruppen

Dauer:

Fr von 10-18 Uhr
Sa von 10-18 Uhr
So von 10-15 Uhr

Kosten: 390 € inkl. 19 % MwSt.

Neue Termine folgen | Bei Interesse gern eine Mail schreiben 

Klientenaufklärung und Umgang mit Rough Sex in der Praxis – Würgen, Atemkontrolle und andere riskante Praktiken

Akkordeon Inhalt

Rough Sex ist längst kein Randphänomen mehr – in aktuellen Studien (z. B. Döring, 2023) berichten rund 50% der befragten jungen Erwachsenen von Erfahrungen mit härteren sexuellen Praktiken, darunter auch riskantere Formen wie Würgen oder Atemkontrolle. Für Fachpersonen in Sexualtherapie und -beratung ist es daher essenziell, zu diesen Themen kompetent, faktenbasiert und gleichzeitig wertfrei aufklären zu können.

In dieser kompakten Online-Fortbildung lernen Sie, wie Sie in Theorie und Praxis fundiert mit Klienten arbeiten, die solche Praktiken ausüben (möchten) oder damit konfrontiert sind. Ein starker Fokus liegt dabei auf der medizinischen Risikoaufklärung, der anatomischen Erläuterung sowie der Anleitung von Würgen/Breathplay/Blood Choke – um Klienten über anatomische Besonderheiten aufklären und zu einer lustvollen und möglichst risikoarmen Sexualität begleiten zu können. 

Dabei steht nicht die Bewertung der sexuellen Vorlieben im Vordergrund, sondern der kompetente, respektvolle und gesundheitlich fundierte Umgang.

Konkreter Inhalt

Teil I – Theorie:

  • Einführung: Überblick über Praktiken, Erscheinungsformen und Begriffsklärung (Rough Sex, Breath Play & Würgen, Impact Play (Schläge), Abgrenzung zu BDSM und mehr) | Physiologischer und psychologischer Reiz von Rough Sex 
  • Medizinische Basisaufklärung: Anatomie, physiologische Wirkung, Risiken von Würgen/ Breathplay | Unterschiedliche Risikoprofile und mögliche gesundheitliche Folgen | Notfallpläne und Erste-Hilfe-Aspekte bei Komplikationen

Teil II – Praxis & Beratung

  • Gesprächsführung mit Klienten, die riskante Praktiken ausüben oder ausüben möchten
  • Erkennen von riskantem und nicht informiertem Verhalten in Klientenerzählungen
  • Fachgerechte Aufklärung: Was sollten Klienten mindestens wissen, bevor sie diese Praktiken umsetzen?
  • Förderung von Wissen und Sicherheit, ohne moralisch zu werten
  • Sensibilisierung für nonverbale Hinweise, Sicherheitsaspekte und Kommunikationsstrategien

 

Methode:
Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Fallbeispiele aus der Praxis, angeleitete Reflexionsübungen

Ort & Datum:
Online
Samstag, 21.02.2026 | 10:00–14:00 Uhr

 

Voraussetzungen zur Teilnahme:
Grundkenntnisse in Sexualtherapie oder Sexualberatung, Basiswissen zu sexuellen Praktiken und Fachbegriffen, Tätigkeit im psychosozialen Bereich 

 

Kosten:
145 € inkl. 19 % MwSt.

Neue Termine folgen | Bei Interesse gern eine Mail schreiben | 145,– Euro | online

Penisbondage als sexualtherapeutische Intervention

Akkordeon Inhalt

Penisbondage ist eine Technik, die eigentlich aus dem BDSM Bereich kommt und dort sehr verbreitet ist, weil sie nicht nur die Lust steigert, sondern auch bei Schwierigkeiten Abhilfe schafft. Es geht darum, mit einem speziellen Seil (ähnlich einem Schnürsenkel) den Penis individuell „abzubinden“, um so mechanisch den Blutstau zu unterstützen. Penisbondage ist hilfreich bei ED, EP, Orgasmusstörungen und vor allem auch Themen wie Lustlosigkeit und Schwierigkeiten in der Paardynamik, weil sich eine völlig neue, technisch- lernende, neugierig-spielerische Art und Weise der (nicht mehr zwingend erotischen) Beschäftigung mit dem männlichen Genital aufzeigt, die für den Mann i.d.R. intensiv und berührend (und zudem effektiv) ist und für die Frau entlastend.

In diesem Online Workshop lernen Sie die Grundlagen zur Anatomie der Erektion sowie die mechanischen Einflussmöglichkeiten. Sie werden erfahren, in welchen Bereichen die Penisbondage angewandt werden kann, wie sie funktioniert, wo sich Risiken verstecken, wie Sie mit dieser Intervention mit Klienten arbeiten können, welche Fragen häufig auftauchen und wie sie die Technik am besten erklären.

Ort & Datum:
Online
Freitag, 10.04.2026 | 17:00–21:00 Uhr

Kosten:
145 € inkl. 19 % MwSt.

Bei Interesse gerne Mail schreiben | 145,– Euro | online

Feedback aus meinen Veranstaltungen

Es war eine wirklich besondere Veranstaltung! Carina hat eine ehrliche, lockere und authentische Art, mit der es auf einmal überhaupt kein Problem mehr ist, auch über die vermeintlich ungewöhnlichsten Fetische und Neigungen zu sprechen. Sie hat eine ganz besondere Art, mit viel Spaß an die Sache heranzugehen, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas aus den Augen zu verlieren.  

Sehr informativ, trotzdem kurzweilig und nicht zu überladen mit Infos. Tolle Erfahrung, einen Erfahrungsexperten dabei zu haben. Schöne, entspannte Atmosphäre!

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Sowohl inhaltlich als auch vom Aufbau. Die Unterlagen in der Nachbereitung sind sehr ausführlich und hilfreich für die therapeutische Praxis! Vielen Dank!

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